The Sign – Rezension


Heyy und einen wunderschönen Abend euch allen ❤

Ich bins, Theresa, die Neue. 🙂 Heute kommt von mir eine Review zu dem Buch „The Sign – nur zu deiner Sicherheit“ von Julia Karr, das am 12. Dezember 2011 im cbt Verlag erschien.

Zum Inhalt:

Dazu muss ich kurz vorweg klarstellen, dass das, was hinten auf dem Buch steht, nichts – ja überhaupt nichts – mit dem Inhalt des Buches zu tun hat.

Der Klappentext:
Nichts fürchtet die in einer nahen Zukunft lebende Nina so sehr wie ihren sechzehnten Geburtstag. Obwohl die meisten Mädchen dieses Datum kaum erwarten können: Sie bekommen ein Tattoo, the Sign, und dürfen sich nun offiziell mit Jungs einlassen. Doch Nina ahnt, dass mehr hinter diesem Tattoo steckt. Als kurz darauf ihre Mutter bei einem brutalen Anschlag ums Leben kommt, erfährt Nina: Ihre Mutter gehörte zum Widerstand – und ihr totgeglaubter Vater ist am Leben, irgendwo im Untergrund. Sie setzt alles daran, ihn zu finden – und gleichzeitig sich und ihre Halbschwester vor dem Zugriff des Regimes zu schützen. Da verliebt sie sich in Sal, einen Widerstandskämpfer. Doch kann sie ihm trauen?

Was WIRKLICH passiert:
Nina lebt in der nahen Zukunft, in der alle Mädchen an ihrem sechzehnten Geburtstag ein Tattoo bekommen und von da an als eine Art sexuelles Freiwild für alle angesehen werden. Sprich: Wenn sie vergewaltigt werden interessiert es niemanden – nein, es wird sogar von ihnen erwartet, sich freiwillig jedem hinzugeben. Niemanden scheint das zu stören, nur Nina hat Angst davor und würde am liebsten niemals sechzehn werden.
Dann stirbt Ninas Mutter bei einem Unfall und sie und ihre kleine Schwester Dee ziehen zu ihren Großeltern und kommen auf eine neue Schule. Dort trifft sie Sal wieder, den sie nebenbei schon im zweiten Kapitel kennenlernt und von dem erst ganz am Schluss bekannt wird, dass er dem Widerstand angehört (an der Stelle mal vielen Dank für den Spoiler).
Ninas Mutter erzählt Nina auf dem Sterbebett im Krankenhaus, dass ihr Vater noch am Leben ist, woraufhin sich Nina auf die Suche nach ihm macht. Gleichzeitig ist noch Ninas Stiefvater hinter Dee her und scheint sie mit allen Mitteln zu sich bringen zu wollen.

Meine Meinung:the Sign

Das Cover:
Das Cover ist, finde ich, einfach der Hammer. Diese Kombination aus schwarz und Lila mit den eisblauen Augen finde ich mysteriös und ansprechend und hat mich auch hauptsächlich dazu bewogen, das Buch zu lesen. Im Nachhinein muss man zwar zugeben, dass es die Stimmung des Buches nicht ganz trifft, und auch das Mädchen hinter den Blättern haben wir doch schon mal gesehen (*hust* Panem *hust*, aber davon abgesehen finde ich das Cover einfach toll.

Die Figuren:
Die Charaktere sind alle eher flach gehalten. Nina versteht man noch relativ gut, da ja aus ihrer Sicht geschrieben wird, aber ich persönlich mochte sie nicht sonderlich. Sie denkt unglaublich langsam und an manchen Stellen wollte ich sie an den Schultern packen, schütteln und anschreien, sie soll doch mal was tun. In ihren Gedanken kommt sie immer wieder zu den gleichen Ausgangspunkten zurück und scheint alles erst tausendmal zu überdenken, bevor sie handelt.
Über die anderen Charaktere lässt sich nicht viel sagen. Man weiß nicht viel über sie und ihre Charakterzüge sind nicht ganz durchschaubar. Auch wenn Nina sie schon Jahre lang kennt, hat man kaum Informationen über sie und wenn sie neu eingeführt werden, gibt es kaum markante Dinge, die Nina auffallen.
Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht einmal, wie Sal aussieht – und in den ist Nina immerhin verliebt.

Das Setting:
Das Setting gefällt mir eigentlich recht gut. Die Zukunft ist nicht unrealistisch, viele Dinge sind gut nachvollziehbar. Aber leXVIider merkt man auch hier, dass die Autorin an den falschen Stellen seitenlange Ausführungen gesetzt hat.
Alles ist sehr unklar. Was ist ein PAV-Empfänger, was ist ein Trannie, wofür steht WeLS, was ist WeLS überhaupt? Man muss sich alles mühsam aus dem Kontext erarbeiten.
Außerdem hätte ich gerne eine genauer Erklärung zu dem Kastensystem gehabt, wie wird das eingeteilt? Wie steigt man auf, bzw. ab?
Zudem muss ich sagen, dass mich diese ganze Sache mit dem Tattoo nicht wirklich überzeugen kann. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass man zulässt, dass Frauen einfach von jedem, der will, vergewaltigt werden.

Die Handlung:
Also hier muss ich kurz anmerken, dass ich die erste und zweite Hälfte separat behandle.
Die erste war meiner Meinung nach nämlich unglaublich langweilig. Es geschieht nicht viel, seitenlang dreht sich die Handlung im Kreis und die Personen versuchen alles zu verkomplizieren. Nina sieht Probleme, wo keine sind und übersieht alle Stolpersteine, bis sie direkt vor ihnen steht. Wenn das Buch nach den ersten 200 Seiten zu Ende gewesen wäre, hätte es von mir vermutlich nicht einmal einen Stern bekommen.
Die zweite Hälfte hat das Ganze dann aber erheblich herausgerissen. Als dann irgendwann einmal die Handlung ins Rollen gekommen war, musste man sich auch nicht mehr so durch die Seiten kämpfen. Gleichzeitig werden viele Dinge aufgeklärt und die Personen handeln nicht mehr ganz so hirnrissig wie bisher. Gen Ende hin wurde es sogar fast spannend.
Den Schluss fand ich dann zwar trotzdem unbefriedigend, da es keine richtige Auflösung gibt, keinen Höhepunkt und der Spannungsbogen generell eher dahinplätschert.
Trotzdem bin ich froh, das Buch zu Ende gelesen zu haben, denn ich war echt oft knapp vor dem Aufgeben.


Bekommt das Buch von mir leider nur einen Stern

Ich hoffe euch hat die Kritik gefallen und wir sehen uns in Zukunft öfter 😉

Lg Theresa

PS: Tut mir Leid, dass gleich meine erste Kritik so negativ ausfällt aber ich fand das Buch echt furchtbar.

PPS: Meine erste Rezension, also seid nicht zu streng! 😛

Bildquelle: randomhouse.de

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3 Gedanken zu “The Sign – Rezension

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