Naokos Lächeln – Haruki Murakami


Hallo Leute,
wie ihr schon sehen könnt werde ich heute etwas über Naokos Lächeln schreiben.

Naokos Lächeln-Nur eine Liebesgeschichte

Verlag: btb

Autor: Haruki Murakami

Erscheinungsjahr: Original 1987

Seiten: 416

Handlung: Naokos Lächeln erzählt lebendig und leidenschaftlich von einer Liebe in Tokyo der unruhigen sechziger Jahre. Toru, musik- und literaturbegeisterter Student der Theaterwissenschaften, steht zwischen zwei Frauen: der geheimnisvollen Naoko und der vor Lebenslust vibrierenden Midori.

Meine Meinung: Also ich hätte dieses Buch wahrscheinlich nie gelesen oder gekauft, wenn ich es im Buchladen gesehen hätte.  Um ehrlich zu sein, habe ich es nur gelesen, weil ich im Urlaub nichts mehr hatte und meine Schwester das Buch noch dabei hatte. Allerdings fand ich es unglaublich gut. Auch wenn das Ende etwas komisch war. Generell ist die Schreibart sehr schön und vor allem intensiv, aber etwas gewöhnungsbedürftig. Es ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und man kann sich wahnsinnig gut in Toru hineinversetzen und mit ihm mit fühlen. Aber das Buch ist etwas Sex-lastig und diese Szenen sind halt etwas sehr genau beschrieben, deswegen etwas speziell. Aber abgesehen davon, ist es eine tolle Geschichte die unglaublich rührend und auch tragisch ist!

Charaktere:
Toru: Ich finde er ist ein cooler Mensch, der aber innerlich zerrissen ist. Er geht durch sein Leben, weiß aber nicht wirklich was oder wen er will. Er denkt über alles unglaublich lang nach und ist ein ziemlicher Einzelgänger.

Naoko: Sie ist ein Mädchen das sich nicht ganz entscheiden kann, wer sie sein möchte. Sie ist sehr verschlossen und sagt nie wirklich, was sie denkt. Ich finde sie nicht direkt anstrengend aber schwierig.

Midori: Ich finde sie ziemlich cool, da sie sehr eigen ist und es ihr ziemlich egal ist was andere Leute über sie denken. Allerdings hat sie teilweise etwas komische Denkweisen und ist deswegen manchmal etwas seltsam

Empfehlung:  Also dieses Buch ist auf jeden Fall gut für Mädchen und Jungen geeignet. Allerdings eher für welche ab 16 oder älter.

Ich finde das Buch hat 4 von 5 Punkten verdient, da es wirklich gut geschrieben ist und es zum Nachdenken anregt.

Meinungen:

  • Der Spiegel: „ In Murakamis Büchern kann man sich verlieren.“
  • Der Tagesspiegel: „ Haruki Murakami gelingt es, die Qualitäten von Stephen King, Franz Kafka und Thomas Pynchon unter den Hut zu bringen. Er gehört zu den ganz großen Erzählern der Gegenwart.“
  • New York Times: „Der kühnste und bedeutendsten Autor Japans.“

 

Eure Elisabeth

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Ein Gedanke zu “Naokos Lächeln – Haruki Murakami

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