15 Beobachtungen aus Südafrika


Hallo Finder meines Blogs,
der Winter ist da, alle kommen gerade in Weihnachtsstimmung. Und ich denke daran, dass ich immer noch nichts über meinen Sommerurlaub in Südafrika geschrieben habe. Geplant hatte ich mein Reisetagebuch hochzuladen, aber das ist irgendwie Aufgrund verschiedener Sachen wie Faulheit gescheitert.
Aber als ich das angekündigt hatte, hat mir zum Glück noch kaum jemand gefolgt. Die liebe Charline von Sternenbrise hat damals jedoch sogar kommentiert und sich auf den Reisebericht gefreut. Deswegen nagt immer noch das Schlechte Gewissen an mir.
Also kommen hier als kleine Entschuldigung:
15 Beobachtung aus Südafrika

1. Auf jedem öffentlichem Parkplatz (wie bei Tankstellen oder an Stränden) steht mindestens ein Bewaffneter Afrikaner in Sicherheitsweste herum. Sie passen darauf auf, dass dein Auto nicht geklaut wird. Als Gegenleistung gibt man überlicher weise ein paar Rand zurück

2. Auf Landstraßen muss man echt aufpassen, immerhin kommt es gelegentlich vor, dass ein paar Affen auf der Straße hocken – oder andere Tiere wie Kühe und Hühner. Es gibt auch Warnschilder für Nilpferde auf der Straße (wie bei uns mit den Rehen) aber uns hat keins den Weg versperrt

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Eine Afrikanerin macht Milepap

3. Es ist verdammt schwer hier als Vegetarier zu überleben. Echt jetzt. Schlimmer als in Amerika. Ich habe es dennoch geschafft. Überall Bekannt: Das südafrikanische „Braai“, grillen. Fleisch ohne Ende und als Beilage Milepap.

4. Ich habe gefärbte Haare (blau-grün). Alle haben mich angestarrt. Wirklich. Vorallem in den kleineren Orten. Hier ist es für Frauen eher üblich sich „Braids“ zu machen.

5. Nochmal die zu Affen. Sie sind echt mega süß und so. Aber ich mag es trotzdem nicht, wenn sie morgens auf meiner Küchentheke hocken und sich aus meiner Obstschale ernähre. Die haben mir echt einen riesen Schrecken eingejagt. Im Nachhinein gönnen ich ihnen aber die Äpfel. Trotzdem hätten wir das Küchenfenster nicht auflassen sollen.

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Eine Löwe in der Nacht

6. Gesehene Tiere: Viele. Nennenswert: Löwen, Nilpferde, Elefanten, Haufen Antilopen, Büffel, Nashörner, Krokodile, die buntesten Vögel, Hyänen und noch viele mehr 😉

7. An den Stränden steht stets fett ein Schild das besagt: Achtung Haie! Oft sind die Strände ohne Hainetze und dass schwimmen geht auf eigene Gefahr

8. Leider nicht fotografiert, aber trotzdem gesehen: Auf der Landstraße eine Baustelle und ein Warnschild das besagte: „Please Don´t Kill Us!“ Wir haben die Bitte erfüllt

9. Es gab in den Städten überall „Speedbums“, wo Autos sich verlangsamen müssen, sonst würden sie sich überschlagen oder so. Eine wirklich effiziente Art gegen die ganzen Raser in der Stadt. Aber sehr sehr unangenehm für die Mitfahrer. Vorallem wenn man versucht zu schlafen.

10. Seltsamerweise sind die meisten Autos weiß. Oder jedenfalls sehr viele. Komisch, immerhin sah  unser Mietwagen nach der Safari Fahrt echt schlimm aus. Und allgemein werden die Autos bei den Straßen ziemlich dreckig. Trotzdem: weiße Autos wo man nur hinschautDSC00124

11. Die Zeiten laufen anders. Die Afrikaner stehen morgens früh auf und gehen Abends früh ins Bett. Rushhour ist in etwa zwischen 4 Uhr morgens und 6 Uhr morgens. Alles ist viel früher, früher aufstehen, früher schlafen und so.

12. Noch mehr Tiere: Wir haben nen Bushwalk und zwei Drives durch den Nationalpark gemacht. Löwen gesehen, wenige Meter weg von unserem Wagen. Der Walk war cool, mit echten Rangern durch das Gras gestiegen. Nashörner gesehen, sind immer näher gekommen weil sie nicht wussten was wir sind. Ein paar Mal mit nem Stock auf das Gewehr geklackert und schon sind sie weggelaufen.

13. Die Einheimischen fahren meist mit Uber. Also privat Taxis, was in Deutschland verboten ist. Oder mit Minibussen, eigenen Fahrgesellschaften bei denen man kaum etwas zahlt. Uns war das nicht ganz Geheuer, ist ja immer noch Südafrika.

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Ein Büffelschädel

14. Biltong. Der traditionelle Snack aus Südafrika. Sowas wie Beef Jerky aus America. Einfach Trockenfleisch in den verschiedensten Varianten: Steinbock, Impala, Büffel, Springbock, Gnu und so weiter. Alles was rumläuft eben.

15. Waren in Soweto. Das größte Township Afrikas. Direkt vor Johannisburg. Die Häuser zusammengebaut aus unförmigen Plastiktteilen, Gemeinschaftstoiletten und überall Müll. Direkt daneben: Neugebaute Häuser für die Bewohner Sowetos, von der Stadt gebaut. Kostenlose Miete das wurde bei dem Bau versprochen. Doch als es fertig war, änderte sich. Keiner kann die angeforderte Miete bezahlen und so stehen die Häuser leer… (für diese Info keine Garantie, so hat es mir ein ehemaliger Slumbewohner erzählt. Vielleicht auch etwas anders, das hier basiert aus gespeicherten Daten meines Gehirns).

Insgesamt habe ich den Südafrika Urlaub sehr genossen 🙂 Es war mal etwas ganz anderes und vorallem die Landschaft und Natur hat mich sehr beeindruckt. Für nächstes Jahr ist Marokko geplant, aber das ist noch nicht sicher.
Wenn ihr noch Fragen zu Südafrika habt, fragt einfach! Sonst könnt ihr euch jetzt hier unten noch durch die Galerie klicken!

Lg Moana

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Ein Gedanke zu “15 Beobachtungen aus Südafrika

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