Königsschwur – Joe Abercrombie


Hallo Finder meines Blogs,
Moana hier 🙂 Heute findest du hier eine Rezension zu „Königsschwur“ von Fantasy Autor Joe DSC00133Abercombie, der bereits durch seine Klingen – Reihe bekannt ist, mir aber neu war. Das Buch heißt im Original „Half a King“ und ist ins deutsche von Kirsten Borchardt übersetz worden und im Heyne Verlag erschienen. Der (High-)Fantasy Roman stellt in der Taschenbuch Ausgabe 363 Seiten bereit.
Wie?: Ich habe das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar von Random House bekommen. Vielen Dank dafür! Das ist nun schon das zweite, das sie uns zugeschickt haben 🙂

Handlung:
Yarvi wurde nur mit einer gesunden Hand geboren, weswegen sein Vater, der König von Gettland ihn zum Gelehrten ausbilden lässt. Von seiner Familie stets verachtet, führt Yarvi ein das bescheidene Leben eines Schülers. Doch dann werden sein Vater und sein Bruder ermordet und Yarvi sitzt plötzlich auf den schwarzen Thron Gettlands. Vor seinem Volk schwört er den Mörder seiner Familie Rache. Doch schon bald wird der junge König verraten und als Sklave verkauft. Seinen Königsschwur hat er aber nicht vergessen…

Mit Königsschwur liefert Joe Abercrombie uns einen körperlich Behinderten Helden, etwas worauf ich schon lange gewartet habe. Diese perfekten Protas nerven aber auch manchmal^^ Und perfekt ist Yarvi meiner Meinung überhaupt nicht. Er ist völlig überfordert damit König zu sein und trotz seiner guten Taten, tut und denkt er auch manchmal schlecht, sodass meine Sympathie für ihn sich in Grenzen hält – aber sie ist da. Alle Charaktere überzeugten mich und waren authentisch, jedoch bekam man von Yarvis Kameraden nicht so viel mit über deren Denkweisen und Charakterzüge, was ich schade fand. So konnte ich keinen so ganz ins Herz schließen, aber vielleicht kommt das ja noch in Band 2.

Man braucht zwei Hände, um gegen jemanden zu kämpfe, aber für den Stich in den Rücken, genügt wohl eine einzige. (Seite 247)

Der leichte und nicht gerade detailreiche Schreibstil ist für einen High-Fantasy Roman eher untypisch, da gerade diese doch vor schönen Beschreibungen sonst glänzen und eher schwerere Kost sind. So war mir Joe Abercormbies Erzählweise mal eine willkommende Abwechslung, obwohl ich detailreiches sonst so liebe. Aber zu viel von einem ist ja auch nicht gut. DDSC00131ieser Stil macht Königsschwur zu einer eher leichten Kost, die man in wenigen Tagen verschlingen kann.
Die nordisch angehauchte Welt in die uns Joe Abercrombie hier entführt gefällt mir sehr gut und ich denke das ich in Band 2 noch mehr von ihr sehen werde, da sie im ersten Teil eher spärlich beschrieben wurde. Magie oder andere Merkmale der Fantasy fehlen gänzlich, es scheint eher eine Welt wie unsere, nur eben mit anderen Ländern und in einer mittelalterlichen Zeit.

Ich mag nur ein halber Mann sein, aber ich kann einen ganzen Eid schwören. – Aus Königsschwur von Joe Abercrombie, im Heyne Verlag erschienen

Königsschwur hat mir besonders dadurch gefallen, das ich es flüssig lesen konnte und es nirgendwo unnötig in die Länge gezogen wurde. Durch die schnelle Handlung, die sich nicht von irgendwelchen Nebenhandlungen aufhalten lässt, fiebert man gespannt bis zum Ende mit, dass noch die eine oder andere Enthüllung in sich hat – obwohl es Anfangs nicht so scheint. Die überraschenden Wendungen haben mir dafür in der Mitte etwas gefehlt, da es hier alles etwas zu hervorsehbar war.

Fazit: Ohne umschweifende Einleitung stürzen wir uns mit Yarvi in ein spannendes Abenteuer und dem Wunsch nach Rache. Eine erlebnisreiche Handlung mit traurigen und überraschenden Momenten erwartet euch mit Königsschwur. Es überzeugt vor allem durch den manchmal echt witzigen und leichten Schreibstil, sowie auch seine Welt. Es bekommt von mir eine 2

Empfehlung: Auch für Nicht Fantasy-Fans oder Einsteiger in das Genre ist Königsschwur bestens geeignet, da es ohne magische oder übernatürliche Elemente auskommt, weswegen es auch für eingefleischte High-Fantasy mal eine Abwechslung ist. Ich empfehle es ab 13 Jahren für Jungs und Mädchen die nach einen kurzen, aber knackigem Abenteuer suchen!

Das war meine erste Rezension zu einem Buch das ich 2016 gelesen habe. Ich erfülle folgende Aufgaben zu meinen Lesechallenges:
Aufgabe 6: Ein Cover mit einem Schwert (oder mehreren Schwertern) – Cover Challenge
Aufgabe 4: Brause: Lies ein spannendes Buch – Candybooks Challenge
Aufgabe 10: Lies ein Buch, indem ein Charakter von einem Rachemotiv angetrieben wird – High-Fantasy Challenge

Lg Moana

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5 Gedanken zu “Königsschwur – Joe Abercrombie

  1. „Königsschwur“ hat mir auch gut gefallen (ich durfte das Buch für „Literatopia“ rezensieren). Ich fand es auch es ein bisschen schade, dass Joe Abercrombies Welt mich ein bisschen an ein Bühnenbild erinnert hat (gerade genug Info, damit man sich orientieren kann), aber die Charaktere machen das absolut wett.

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    • Ja das stimmt, das Bühnenbild ist eigentlich ein guter Vergleich.
      Vor allem weil die ganze Welt sehr interessant zu seinen schien, dass man sich doch noch mehr davon gewünscht hätte. Hast du denn die Folgebände schon gelesen?

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