Rezension: Ich fürchte mich nicht


Hallo da draußen! 🙂

Heute habe ich für euch die Rezension zu „Ich fürchte mich nicht“ von Tahere Mafi. Das Buch wurde ja hoch gelobt und viele von euch haben es vermutlich schon gelesen, also musste ich, nachdem ich endlich auch dazu gegriffen habe, unbedingt eine Rezension schreiben.

shatter me

Copyright: Goldmann
Aus dem Amerikanischen von Mara Henke
Originaltitel: Shatter me
Originalverlag: HarperCollins
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-442-31301-3
€ 16,99 [D] | € 17,50 [A] | CHF 22,90* (* empfohlener Verkaufspreis)
Verlag: Goldmann
Erschienen: 23.07.2012
Zum Buch

Inhalt:
Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht …

Erster Satz:
Ich bin seit 264 Tagen eingesperrt

 

Meine Meinung:

Cover
Das Cover finde ich nicht überragend aber ganz gut. Mir gefällt die Stadt im Hintergrund und das Pflaster davor, das mich an Wasser erinnert. Ich mag auch die das Mädchen im Vordergrund, auch wenn ich nicht wirklich verstehe, warum sich ihre Beine auflösen – nicht, dass ich das schlimm finde, ich verstehe nur den Sinn dahinter nicht.
Was mich dann aber wirklich stutzig gemacht hat, war, als ich zufällig auf das Buch „Carrier oft he Mark“ gestoßen bin. Ich meine seht ihr das?

shatter me                   Carrier of the mark

Außerdem ist das Cover auch dem ursprünglichen englischen Cover so ähnlich, dass ich nicht verstehe, warum man es nicht einfach übernommen hat.
Das neue englische Cover mag ich übrigens von allen am meisten.

shatter me englisch 1              Shatter me englisch 2

Charaktere
Juliette fand ich anstrengend, das hat aber auch zu ihrer Vergangenheit gepasst. Ich konnte mich nicht wirklich mit ihr identifizieren und fand sie generell eher unsympathisch aber auch mutig und stark.
Es tut mir Leid, aber das einzige, was ich an Adam mochte ist sein kleiner Bruder. Und dabei ist es gar nicht so, dass er mich besonders genervt hat oder so, ich konnte mich nur überhaupt nicht mit ihm anfreunden.
Was Warner angeht mochte ich ihn wahrscheinlich mehr, als ich sollte. Irgendwie shippe ich Juliette und ihn und fühle mich deshalb schuldig, aber ich habe gehört, dass das später tatsächlich mal in die Richtung geht und das freut mich. 😀

Handlungshatter me Klappentext
Die Grundidee war vielleicht nichts neues aber irgendwie fand ich sie gut verpackt. Es dauert eine Weile, bis man alles versteht aber trotzdem wird einem nicht langweilig, denn es passiert immer irgendwas, wenn auch nie mehrere Dinge auf einmal.
Auf jeden Fall überrascht hat mich der Verlauf der Geschichte. Am Anfang hat man absolut keine Ahnung wo man einmal landen wird.

statter me seiteSchreibstil
Hier fällt sofort auf, dass das Buch wie ein Tagebuch von der Protagonistin selbst geschrieben wird, was besonders dadurch zu sehen ist, dass andauernd Wörter oder Sätze wieder durchgestrichen wurden. Schon im Klappentext kann man das sehen und es zieht sich durch das ganze Buch, auch wenn die Ausstreichungen immer weniger werden.
Das war vielleicht manchmal ein bisschen anstrengend zu lesen, hat dem ganzen aber einen interessanten und ungewöhnlichen Touch verliehen.
Auch sonst war der Schreibstil sehr charakteristisch und hat mir gut gefallen.
Das Buch angenehm flüssig zu lesen und durch die (verhältnismäßig) geringe Seitenzahl war ich sehr schnell fertig.


 

Insgesamt war das Buch durchschnittlich. Ich hatte ziemlich hohe Erwartungen, weil es voll allen so gehyped wurde, und wurde eher enttäuscht, als ich es dann gelesen hatte, trotzdem hat es mir gefallen.

Ich empfehle „Ich fürchte mich nicht“ allen, die dystopische Fantasygeschichten mit einer parallel laufenden Liebesgeschichte mögen und Lust auf einen außergewöhnlichen Schreibstil haben.
Zudem würde ich die Zielgruppe in etwa ab 14 Jahren einstufen.

Ich fürchte mich nicht bekommt von mir knapp 3 von 5 Punkten

Wie fandet ihr das Buch?
Und kennt ihr auch verschiedene Bücher mit dem gleichen Cover?

Lg Theresa

Advertisements

12 Gedanken zu “Rezension: Ich fürchte mich nicht

  1. Haha ich hab auch ein Foto von der „Ich bin nicht verrückt“ Seite gemacht 😀
    Und ich hab’s vorgestern zu Ende gelesen – Zuuufall 😀
    Ich fands einerseits ganz gut, aber andererseits… Hab davor Legend gelesen und das hat mich deutlich mehr mitgerissen. Ich würd dem jetzt so 3-4 Sterne geben.
    Vielleicht lese ich weiter. Ich glaube an das Gute in Warner – ooohhh irgendwie war das der erste Bösewicht, den ich toll fand 😀

    Gefällt 1 Person

  2. Ich mochte das Buch sehr gerne. Es war eines meiner Highlights 2025. vom Cover her finde ich das Original mit den Augen am schönsten.
    Es gibt immer mal wieder Bücher mit gleichen oder sehr ähnlichen Covermotiven. Die Designer bedienen sich aus großen Bilddatenbanken wie zB Fotalia und da kann es vorkommen, dass Bildrechte an einem Motiv mehrfach verkauft werden. Auch wenn mich das ebenfalls irritiert.
    Schade, dass du das Buch nur durchschnittlich fandest, aber so ist das leider manchmal, wenn die Erwartungen zu hoch sind. Wenn du auf Warner stehst, solltest du unbedingt weiter lesen und dir auch die zusätzlichen E-Books besorgen.
    Liebe Grüße, Nicole

    Gefällt 1 Person

Kommentieren

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s