Ein Sommer ohne uns – Sabine Both


Hallo Finder meines Blogs!
Moana hier 🙂 Heute mit der Rezension zu einer Neuerscheinung.
Erschienen im Februar 2016 im Loewe Verlag, ein Liebesroman von Sabine Both. Mit 240 Seiten ein eher dünnes Buch. Ich habe es von meinem Leseclub und ist ein Rezensionsexemplar. Da das Cover, dass ich sehr schön finde, mich ansprach, habe ich es mir geschnappt.

Ein Sommer ohne unsHandlung:
Eine ganz große Liebe
Und eine Auszeit
Von der Treue
Tom und Verena sind seit sie Kinder sind, Nachbarn. Und seit Verenas dreizehnten Geburtstag ein Paar. Jetzt, fünf Jahre später, im Abistress, auf dem Weg zum Erwachsen werden, denken sie häufig an die Zukunft. Sie wollen zusammen ziehen, für immer, mteinander alt werden. Aber beide fragen sich manchmal wie ist jemand anderen zu küssen, mit jemand anderen zu schlafen. Sie hatten immer nur sich. Als sie schließlich miteinander darüber reden, beschließen sie sich eine Auszeit zu nehmen. 3 Monate eine offene Beziehung in der sich jeder ausprobieren darf. Danach ist alles wieder wie vorher. Oder?

Mit Ein Sommer ohne uns wage ich mich nach längerer Zeit mal wieder an einen Liebesroman ran. Normalerweise ist das nicht so mein Genre. Ich hatte mittel bis hohe Erwartungen an das Buch, da die Idee interessant klang. Leider wurde ich enttäuscht.
Der Schreibstil und die Sprache gefielen mir gar nicht. Ich erwarte bei einem Liebesroman eine schöne, emotionale Schreibweise, aber die war hier einfach nicht vorhanden. Die Gefühle der Hauptcharaktere, Tom und Verena, aus deren Sicht geschrieben wird, wurden nur sehr reduziert wiedergegeben, in Sätzen wie „Er ist wütend“. Punkt. Es wurde nicht weiter in die Gefühlswelt der Charaktere eingegangen und deren Emotionen und Gedanken nicht ausreichend wiedergespiegelt. Die reduzierte, kurze Sprache passt einfach nicht zu der Liebesgeschichte von Verena und Tom.

https://i1.wp.com/media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/Ein-Sommer-ohne-uns_Umschlag_klein.jpg

Die Handlung beeinhaltet noch mehr als nur die Liebe der beiden. Auch ein Problem zwischen den beiden Familien tritt auf, dass ich generell als gute Idee empfand. Jedoch hat die Autorin es etwas übertrieben. Auch Verena und Toms Freunde führen am Rande des Buches ihre eigenen kleinen Geschichten. Wie anfangs gesagt, finde ich Idee sehr gut, nur leider schlecht umgesetzt.
Die Charaktere haben mir wiederum gut gefallen.Am meisten gestört neben dem Schreibstil, hat mich der Aufbau. Es dauert lange bis Verena und Tom sich überhaupt für die Auszeit entscheiden. Davor wird viel über den Abistress, feiern und das alltägliche Leben geschrieben. Die Einleitung in die Geschichte ist für so ein kurzes Buch einfach zu lang gewesen und es hat sich kaum Spannung aufgebaut. Als sie sich schließlich für die Auszeit entscheiden, geht plötzlich alles ganz schnell und ehe man sich versieht ist es auch schon wieder vorbei.:/

Nur ein Paar, das so fest verbunden ist wie sie, kann es sich leisten, an einer Kreuzung nicht gemeinsam abzubiegen. Weil es weiß, dass jeder Weg nach einer Weile wieder den des anderen treffen wird. – Seite 163

Fazit: Der Roman hat eine gute Grundidee, aus der man mehr hätte machen können. Der Schreibstil ist unangenehm und passt nicht zum Genre. Eine Liebesgeschichte sollte voller Emotionen und Gefühle sein, die hier leider übergangen werden, sodass die Geschichte einen weder packt noch rührt und mitnimmt.

Von mir bekommt Ein Sommer ohne uns leider nur die Note 5 (mangelhaft)

Lg Moana

PS: Wirklich gemocht habe ich Verenas Bruder Rollo, obwohl er naiv und planlos war.

Copyright:
Bild 1: Loewe Verlag
Bild 2: Lovelybooks

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2 Gedanken zu “Ein Sommer ohne uns – Sabine Both

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