Rezension: Ein ganzes halbes Jahr


Ein ganzes halbes Jahr

Ein ganzes halbes Jahr

Jojo Moyes

Rowohlt Tb.
2013
Seitenzahl: 512
213mm x 138mm x 45mm; 617g
Taschenbuch: € 9,99
zum Buch

 

Klappentext

Lou & Will

Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.

Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Frau und ein Mann.
Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Meine Meinung:

Das Cover ist wunderschön, gleichzeitig schlicht und besonders und es passt wirklich gut zum Buch, sodass ich wirklich froh bin, es im Regal stehen zu haben

Was die Charaktere angeht, bin ich hin und weg. Ich habe sie alle geliebt! Vorallem die Art, wie Lous Familie aufgebaut ist, hat mir unglaublich gut gefallen.
Lou, mit ihrer verrückten, liebenswerten optimistischen Art muss man einfach sofort ins Herz schließen und da kann man sogar über ihren ausgefallenen Kleidungsstil hinwegsehen 🙂
Will ist so unglaublich facettenreich, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Am besten am Anfang, wo er unnahbar und schwierig ist, bis er sich immer mehr öffnet. Die Charakterentwicklung ist einfach der Hammer!
Nathan fand ich am Anfang seltsam, aber hetzt ist er mir richtig ans Herz gewachsen.
In Mrs Traynor konnte ich mich unglaublich gut hineinversetzten und auch wenn sie manchmal nervig ist, habe ich absolutes Verständnis für sie.
Auch Mr Traynor ist mir ziemlich sympathisch, auch wenn ich nicht wirklich weiß, warum, immerhin betrügt er seine Frau, aber irgendwie finde ich ihn nett und angenehm.
Treena hingegen ist überhaupt nicht angenehm, sondern egozentrisch und herablassend, aber sie hat auch ein großes Herz und hält zu ihrer Schwester und ich finde das macht sie wesentlich realistischer, als all die Schwestern in Büchern, die ein Herz und eine Seele sind.
Jetzt aber zu der einzigen Person im ganzen Buch, die ich von Anfang bis Ende überhaupt nicht leiden konnte: Patrick. Er ist selbstsüchtig, ignorant und vor allem für das, was er am Ende abzieht, hätte ich ihm am liebsten eine reingehauen.

Die Idee hat mich sehr an „Ziemlich Beste Freunde“ erinnert, aber bald wurde mir klar, dass das nicht stimmt. Das Grundkonzept ist vielleicht das gleiche, aber die Geschichte entwickelt sich bald in eine komplett andere Richtung.
Das Buch war schön, mitreißend, emotional und lustig gleichzeitig, man konnte sich wunderbar von den Geschehnissen mitreißen lassen und ich glaube ich habe einen ganz schönen Book-Hangover.
Zudem war es bis zum Schluss spannend und es sind viele Dinge passiert, mit denen ich nicht gerechnet hatte und viele Dinge, bei denen ich mir sicher war, sie würden passierten, blieben aus.
Und obwohl es eine Liebesgeschichte ist, war es nicht kitschig, sondern authentisch und einfach schön.

Das Buch hat sich sehr schnell und leicht lesen lassen, und es kam mir viel dünner als ein 500-Seiten-Buch vor. Vor allem die Dialoge, sind nur so dahingeflogen und haben einfach funktioniert.

Insgesamt hat mir „Ein ganzes halbes Jahr“ unglaublich gut gefallen, auch wenn ich die Fortsetzung „Ein ganz neues Leben“ irgendwie nicht lesen möchte.
Ganz besonders mochte ich die Widmung an die deutschen Leser am Anfang des Buchs 🙂
Ich empfehle es allen, die gerne Liebesromane lesen bei denen man lachen und weinen kann und die ausnahmsweise mal nicht ins New Adult Genre abrutschen.

Ein ganzes halbes Jahr bekommt von mit 5 von 5 Sternen

Habt ihr das Buch gelesen? Und wenn ja, wie fandet ihr es? Es wird ja auch bald einen Film geben und ich freue micht schon total 😀

 

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30 Gedanken zu “Rezension: Ein ganzes halbes Jahr

  1. schöne Rezension. Habe bisher nur gutes über das Buch gelesen. Ist auch auf meiner Wunschliste ganz oben, doch zu erst muss ich mal meine SuB bisschen kürzen bevor ich mir wieder neue Bücher kaufen kann.

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  2. Das ist eines der gehypten Bücher, um die ich in den letzten Jahren ja immer eher einen großen Bogen drum rum gemacht habe… aber jetzt, wo der Film bald rauskommt, überlege ich mir, vielleicht doch die Geschichte zu lesen. Immerhin spielt Sam Claflin im Film mit. 😀

    Gefällt 1 Person

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