Rezension: Blutring


Blutring

Gerd Ruebenstrunk

Blutring
Verlag: Planet!
Ab 12 Jahre
Broschiert   € 14,99
304 Seiten
ISBN: 978-3-522-50489-8

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INHALT

Daniel ist gerade erst nach Barcelona gezogen, als ein Bettler stirbt und Daniel in allerlei seltsame Geschehnisse verwickelt wird. Zusammen mit seinen Freunden Lola, Jakob und Antonio macht er sich nämlich daran, das Geheimnis des Blutrings, eines uralten mythologischen Gegenstands mit sagenhafter Macht, zu lüften. Doch sie sind nicht die einzigen, die den Ring suchen und so rutschen die Vier mitten in ein turbulentes Abenteuer.

MEINE MEINUNG

Das Cover ist angenehm gestaltet, für mich aber kein Eye-Catcher und fällt in der Buchhandlung nicht sofort ins Auge. Das Bild darauf ist passend gewählt, man sieht die drei Protagonisten durch eine enge Gasse in Barcelona laufen.

Die Stadt Barcelona ist als Kulisse gut gewählt und während dem Lesen lernt man unglaublich viel über historische Zusammenhänge. Dies führt aber auch dazu, dass man sich – sofern man sich mit der Materie nicht besonders gut auskennt – schnell langweilt. Vor allem im ersten Teil des Buchs ist die Suche nach dem Ring eine bloße Aneinanderreihung von Fakten über den historischen Hintergrund. Man kann nicht wirklich mitraten. Später bessert sich das, man kennt sich dann besser aus und findet sich leichter zurecht.

Das Buch ist fast durchgehend spannend und mitreißend, was mir seltsam erschien war, dass die bei ihrer Suche eine Gruppe von erwachsenen Männern überholen, die seit Jahrhunderten auf der Suche nach dem Ring sind.

Was die drei Protagonisten angeht, gibt es die klassische Aufteilung: zwei Jungen und ein Mädchen, einer ist schlau, einer ist mutig und die Hauptperson so irgendwas dazwischen. Bei einem Buch für Ältere hätte mich das gestört, aber hier kann ich darüber hinwegsehen.

Was mich allerdings gestört hat, war dass es kaum Hintergründe über die Bösen gab. Über Beweggründe wurde nicht berichtet, nur dass sie eben da sind und das irgendwie alle zu wissen scheinen.

Die Auflösung war mir persönlich zu einfach. Warum hätte die Polizei die Xinos aufgrund ihres Einflusses vorher nicht festgenommen, jetzt aber schon?
Zudem fand ich den Fantasy- Aspekt in dem sonst realistischen Buch unpassend, eine andere Erklärung für den Ring hätte mir besser gefallen.

Die Anspielung des Buches auf Herr der Ringe hat mir sehr gut gefallen ich musste an einigen Stellen schmunzeln.

FAZIT

Ein spannendes Buch über eine gefährliche Schnitzeljagd durch Barcelona. Eine logisch aufgebaute Handlung mit sympathischen Charakteren aber einigen Schwächen zu Beginn und bei der Auflösung.

Ich empfehle das Buch sowohl Jungen als auch Mädchen im Alter zwischen 10 und 13.

„Blutring“ von Gerd Ruebenstrunk bekommt von mir 3,5 von 5 Punkten

 

AN DIESER STELLE VIELEN DANK AN DIE BUCHBOTSCHAFTER UND PLANET! FÜR DIE BEREITSTELLUNG EINES REZENSIONSEXEMPLARS!

 

Einen schönen Abend euch allen noch! ❤
Theresa

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Ein Gedanke zu “Rezension: Blutring

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