Solo für Clara – Claudia Schreiber


Hallo Finder meines Blogs,
Moana hier, heute mit dem Buch „Solo für Clara“ von Claudia Schreiber. Es ist ihr erstes Jugendbuch, 2016 bei Hanser erschienen und umfasst 268 Seiten.

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Handlung:
Claudia Schreiber erzählt die Geschichte von Clara van Bergen.
Mit fünf Jahren fängt diese das Klavierspielen an und kommt nicht mehr davon los. Das hochbegabte Mädchen ist verzaubert vom spielen und übt immer mehr, bis sie sich ein Leben ohne nicht mehr vorstellen kann. Wettbewerbe, Konkurrenzkampf und üben, üben, üben. Claras Traum ist es Pianistin zu werden.
Doch den haben viele. Nur wenige schaffen es und wenn man zu denen gehören will, muss man hart arbeiten. Kann Clara den Druck standhalten und ihren Traum leben?

Es ist nicht nur ein schwarz lackierter Kasten der im Wohnzimmer steht, für mich ist das mein Leben

In Solo für Clara erzählt Claudia Schreiber das harte Leben von einem Mädchen, dass nicht aufgibt und ihrem Traum folgt. Man merkt das Claudia Schreiber mit vielen Musikern und begabten Kindern gesprochen hat und so das Leben in diesen Kreisen gut schildert. Auch der Druck und der Konkurrenz Kamp unter dem die Kinder stehen, wird sehr gut vermittelt.
Clara wird im Laufe des Buches immer älter. Sie ist ehrgeizig, besessen vom Klavier und eigenwillig. Ihren Egoismus gesteht sie sich oft selbst ein, ich mag es jedoch das sie nicht unfehlbar ist – im Gegensatz sie wirkt sehr authentisch und echt. Auch Claras Eltern, die sie so unglaublich unterstützen, sind mir sehr sympathisch und ich respektiere sie für so manches, dass sie durch machen mussten.
Die Geschichte ist zunächst bedingt spannend, doch irgendwann nimmt Clara einen mit und man fühlt sich wohl. Mir kam es vor als würde sie mir alles selbst erzählen. Die Sprache der Autorin hat ein paar Ecken und Kanten, und die kursiven Gedankengänge hätte ich lieber im normalen Text eingewoben gelesen, so fand ich sie eher unnötig. Obwohl ich mit dem Thema klassische Musik nicht viel zu tun habe und mich es auch nicht interessiert, schaffte Claudia Schreiber mich zu begeistern. Vor allem die Klavierstücke konnte die Autorin lebendig und so schön beschreiben, dass sie mich faszinierten, obwohl ich sie nicht gehört hatte.
Die erwähnten Stücke kann man natürlich im Internet anhören, was ich jetzt eher nicht getan habe, da ich das Buch an einem Stück gelesen habe. Jedoch empfehle ich die Musik aus dem Buch im Hintergrund beim lesen zu hören, was ich in der letzten Lesestunde getan habe. Es war wunderschön, angenehm und vor allem das Glöckenspiel „La Campanella“ konnte mich begeistern.
Obwohl das Ende schön war, hätte ich mir noch einen kleinen Epilog gewünscht, in dem Clara erwachsen ist.

Nichts ist größer, als wenn es ruhig wird um mich.Ich setzte die Töne in den Saal. Merke wie die Zeit stehen bleibt Und wenn später der Applaus einsetzt, dann lächle ich unmerklich in mich hinein. Weil ich nichts anderes tun möchte, als schwere Stücke zu spielen.
Solo, am liebsten vor Publikum.

Fazit: Die Geschichte von Clara konnte mich begeistern und war mal etwas anderes. Sowohl die Charaktere als auch die Handlung konnten mich überzeuge, wobei Sprache und Spannung zwar zu bemängeln, aber zu entschuldigen sind. Insgesamt ist es sowohl für die Jugend als auch für Ältere ein schönes Buch.

Von mir gibt es die Note 2

Lg Moana

 

 

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2 Gedanken zu “Solo für Clara – Claudia Schreiber

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