Wenn der Wind singt


 

Hallo Leute,
heute kommt eine Rezension von mir zu Wenn der Wind singt.51zjg2oMSKL._SX321_BO1,204,203,200_

 

Verlag: Dumont

Autor: Haruki Murakami

Erscheinungsjahr: Original 1979

Seiten: 125

 

Handlung:
›Wenn der Wind singt‹, Haruki Murakamis Debüt, folgt einem namenlosen 21-jährigen Studenten, der die Semesterferien (und damit den August 1970) in seinem kleinen Heimatort verbringt. Die Zeit vertreibt er sich mit seinem besten Freund, genannt »Ratte«, einem Mädchen mit vier Fingern an der linken Hand und einem Barkeeper.

>>In der milden Maisonne erschienen mir Leben und Tod gleichermaßen friedlich. Ich richtete mein Gesicht gen Himmel, schloss die Augen und lauschte ein paar Stunden lang dem Gesang der Feldlerchen. An jenem Ort begann meine Geschichte. Wohin sie führt, weiß ich noch nicht.<<

Meinung:
Um ehrlich zu sein ist in diesem Buch nicht besonders viel Handlung. Ich wusst selbst am Ende des Buches nicht wie ich es hätte beschreiben können um was es geht. Einfach um einen Mann und sein nicht besonders außergewöhnliches Leben. Man muss aber auch sagen, also so geht es mir zumindest, egal was Haruki Murakami schreibt, die Handlung ist nicht wichtig. Es geht darum wie er es schreibt.

Er schreibt über ein Leben, das zum größten Teil nicht so toll ist. Von seinen Ex Freundinnen sind zwei tot und eine ist weg. Man hat nicht das Gefühl, dass er schon weiß, was51938400Z er vom Leben erwartet, da er sich auch nicht besonders anstrengt, ein  tolles Leben zu haben. Sein bester Freund wird Ratte genannt und ist ein bisschen depressiv – würde ich zumindest behaupten. Seine Beziehungen gehen immer kaputt und er würde gern sein Traum als Autor verwirklichen was ihm allerdings erst sehr spät gelingt, er hat Probleme mit seinen Eltern und hat sein Studium abgesprochen. Der Barkeeper, der noch dabei ist heißt Jay und hat keine so wichtige Rolle, er gibt den beiden 20jährigen regelmäßig ein Bier und dazu einen Ratschlag.
Die vierte Person, die mitspielt, ist die Frau, die an einer Hand nur vier Finger hat. Auch von ihr weiß man den Namen nicht. Ganz ehrlich, sie ist einfach komisch. Einerseits will sie zwar mit der Hauptperson zusammen sein, aber dann lügt sie ihn an und spricht eine Woche nicht mit ihm. Einmal erzählt sie ihm, dass sie Stimmen hört und das sie langsam verrück wird. Sie ist auch die Ex Freundin die irgendwann einfach weg ist, sie hat ihr Zeug gepackt, ihren Job gekündigt und dann nicht mal auf Wiedersehen gesagt.

Was mir glaube ich am besten am Buch gefallen hat, ist das Vorwort. Haruki Murakami erzählt dort, wie er zum Schreiben gekommen ist, wie es ihn eines Tagen einfach gepackt hat und er dann anfangen musste zu schreiben.
(Bei einem Baseballspiel) Als Sotokoba in der zweiten Hälfte des Innings eröffnete, schlug Hilton den Ball sauber nach links und erzielte einen Two-Base-Hit. Der schöne satte Ton, mit dem der Ball auf den Schläger traf,erfüllte das Stadion. Vereinzelter Applaus ertönte. Und just in diesem Moment kam mir völlig zusammenhangslos der Gedanke:>>JA- vielleicht kann  ich einen Roman schreiben.<<

Sonst schreib ich ja nie was zum Cover, aber des fand ich eigentlich ganz cool, weil der Einband diese krass bunte Blume drauf hatte und wenn man den halt abgemacht hat konnte man noch die nicht so besondere Pusteblume sehen.61V7H+SmsUL

Mir hat das Buch eigentlich ganz gut gefallen. Es war auch mal wieder schön keine Fantasy, Zukufts oder Liebes Geschichte zu lesen. Einfach ein Mann und sein Leben.

Ich gebe dem Buch 3/5 Punkten.

>>Verglichen mit der Komplexität des Universums , gleicht unsere Welt dem Hirn eines Regenwurms.<<

Ich wünsch euch noch einen schönen Tag 🙂
Lg Elisabeth

 

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2 Gedanken zu “Wenn der Wind singt

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