Das Tal – Das Spiel


Hallo Finder meines Blogs,
Moana hier 😀 In meinem Endspurt des Lesemonats April habe ich noch „Das Tal – Das Spiel“ gelesen. Obwohl das Buch älter ist, habe ich mich dazu entschieden eine Rezension zu schreiben.

Das Tal – Das Spiel
Krystyna Kuhn


Band 1

304 Seiten (Taschenbuch)

Verlag: Arena

Genre: Thriller, Jugendbuch

Erschienen: 2010

Handlung:
Die Geschwister Julia und Robert Frost wollen ihre Vergangenheit hinter sich lassen und ziehen in die Rocky Mountains, genauer gesagt ins Tal, wo das Grace College liegt. Dieses ist eine, von der Welt abgeschiedenes, Eliteschule. Doch schon bald stellt sich heraus, dass auch hier die Schatten ihrer Vergangenheit lauern. Und das Tal wird immer unheimlicher…

Das Szenario in das Krystyna Kuhn entführt, gefällt mir gut, auch wenn es nicht unbedingt das neueste ist. Anfangs war ich überrascht vom Schreibstil. Er gefiel mir nicht. Ich habe ein neueres Buch von der Autorin gelesen und hatte mir deswegen keine Gedanken wegen des Schreibstils gemacht. Es war nicht so, dass ich den Schreibstil hasste, aber ich mochte ihn auch nicht besonders. Es schien mir etwas zu gewollt an ein paar Stellen, wie die Benutzung der „Jugendsprache„. Jedoch kam dies nur wenige Male vor.

Die Vögel flüchteten aus dem Tal.
Etwas oder jemand hatte sie erschreckt.
Am liebsten wäre Julia mit ihnen geflohen.

Alle im Tal haben Geheimnisse, selbst die Protagonistin, Julia. Über ihre Vergangenheit rätselt man das ganze Buch über und wird erst am Ende aufgeklärt.Das man keiner Person trauen kann und nie weiß wem man glauben soll, fand ich sehr gut. Jedoch konnte ich so nicht wirklich mit Julia oder den anderen Charakteren warm werden. Interessant war Robert, Julias Bruder, da er anderes zu denken scheint, als normale Jugendliche und einen sehr eigenen Charakter hat.

„Mathemathik“ (…) „Ist etwas für Leute, die vor der Kompliziertheit der Welt flüchten. Sie bauen sich ein System auf, das ihnen vorgaukelt, alles sei berechenbar, begründbar und nur eine Frage von Verstand und logischem Denken.“

Das mich das Buch nicht so packen konnte, lag glaube ich großteils am Schreibstil. Durch den konnte ich die Geschichte irgendwie nicht so flüssig und leicht lesen, wie ich erhofft hatte. Am Anfang zieht es sich irgendwie und es kam mir kaum spannend vor. Das Ende und im letzen Teil hat es mich aber schon gepackt und ich wollte wissen wer nun der Mörder war.
So ganz abwiegig und unvorhersehbar war das leider nicht, aber andere Sachen die noch aufgeklärt wurden, haben mich schon etwas überrascht.Die Autorin schafft es, das Buch abzurunden und gleichzeitig Lust auf den nächsten Teil zu machen. Denn noch längst sind nicht alle Geheimnisse gelüftete und außer den Geschwistern, traue ich gerade niemandem im Tal…

Fazit: „Das Tal“ ist ein eher mittelmäßiger Auftakt. Das Szenario und die Atmosphäre die Krystyna Kuhn schafft, haben allerdings viel Potenzial. Wer auf unheimliche Orte und Thriller steht kann hier fündig werden. Und gut gehütete Geheimnisse gibt es im Tal genügend…
—> Bewertung: 3,3/5

Worte sind Wind
Moana

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