These Broken Stars


THESE BROKEN STARS

Amie Kaufman & Megan Spooner

These Broken Stars

Verlag: Carlsen
Ab 14 Jahren
Gebunden   € 19,99
496 Seiten
ISBN: 978-3-551-58357-4

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INHALT

Es ist nur eine flüchtige Begegnung, doch dieser Moment auf dem größten und luxuriösesten Raumschiff, das die Menschheit je gesehen hat, wird ihr Leben für immer verändern. Lilac ist das reichste Mädchen des Universums, Tarver ein gefeierter Kriegsheld aus einfachen Verhältnissen. Nichts könnte die Kluft zwischen ihnen überbrücken – außer dem Schiffbruch der angeblich so sicheren Icarus. Als das Unfassbare geschieht, müssen Lilac und Tarver auf einem fremden Planeten ums Überleben ringen. Zu zweit gegen die Unendlichkeit des Alls…

MEINUNG

Um ehrlich zu sein, gefällt mir das Cover nicht soo gut. Ich finde es in Ordnung und alles, aber nicht außergewöhnlich.  Ich mag es einfach nicht so gerne, wenn Gesichter auf dem Cover sind, obwohl ich es hier sogar noch ganz gut gelöst finde, weil man nicht das komplette Gesicht sieht.
Generell sieht es mir vielleicht ein bisschen zu sehr aus wie Obsidian, auch wenn das dann im Regal natürlich wieder schön aussieht. Ach, ist das kompliziert.
Was mir gut gefällt ist aber, dass die Personen auf dem Cover wenigstens zu den Personen im Buch passen.

Es geht also um Lilac und Tarver, die zusammen aus dem All abstürzen. Beiden fand ich sehr gelungen, wenn auch aus verschiedenen Gründen.
Lilac ist ziemlich facettenreich. Am Anfang erschien sie mir wie ein toughes starkes Mädchen, das sich von niemandem den Mund verbieten lässt, dann wie eine Heulsuse, dann wie eine Verrückte und am Ende irgendwas dazwischen. Das fand ich unglaublich gut umgesetzt, weil man wirklich immer wieder anders über sie denkt und nicht am Anfang schon klar ist, wie sie das ganze Buch über sein wird.
Tarver gefiel mit vor allem, weil er nicht der typische „Idiot“ war. Obwohl sich die beiden die ganze Zeit streiten, ist er immer nett, fürsorglich und sympathisch. Er spielt sich nicht auf und kommt einfach… echt rüber.

Wo ich die Personen stark finde, erscheint mir die Handlung zugegebenermaßen schwach. ACHTUNG!!! SPOILER!!! Der nächste Abschnitt ist in weiß geschrieben, d.h. um ihn lesen zu können, müsst ihr den Text markieren. Wenn das in der mobilen Version oder im Reader nicht klappt, überspringt den nächsten Abschnitt einfach!


Die Wendung mit den Stimmen hat mir am Anfang sogar noch recht gut gefallen, einfach, weil sie nicht absehbar war. Als diese Stimmen dann Dinge herstellen konnten, fand ich das auch noch in Ordnung. Vielleicht ein wenig abgedreht, aber physikalisch ja auch irgendwie möglich, wenn sie genug Energie haben.
Die Stimmen können in ihre Köpfe schauen? Okay! Die Stimmen wollen ihnen irgendwas mitteilen? Gut! Tut das! Sie Können Lilac temporär einen neuen Körper geben? Warum nicht? Ich meine es ist je nur eine Simulation, stimmts?
Aber als sie Lilac dann dauerhaft von den Toten zurückgeholt haben, war es vorbei. Tut mir leid, aber das fand ich einfach komplett unrealistisch und erzwungen. Und wirklich erklärt, war das auch nicht. Meiner Meinung nach hätte sie gleich tot bleiben, oder sich später wieder auflösen sollen.


Mit dem Schreibstil kam ich gut zurecht. Das Buch liest sich wirklich flüssig und alle Orte sind anschaulich beschrieben. Die Autorinnen konnten gut rüberbringen, was sie meinten und wenn – und davon gehe ich einfach mal aus – die eine Tarver und die andere Lilac geschrieben hat, fallen einem keine Unstimmigkeiten oder Holperer auf.

Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, ist, dass am Ende jedes Kapitels der Ausschnitt eines „Verhörs“ von Tarver gezeigt wird. Diese kurzen Abschnitte fand ich wirklich spannend und sie waren immer kleine Highlights, obwohl hier eigentlich nichts passiert.

FAZIT

Insgesamt hat mir Spaß gemacht das Buch zu lesen. Die Personen haben mich wirklich überzeugt und auch mit dem Schreibstil kam ich gut zurecht, die Handlung fand ich allerdings gegen Ende nicht mehr gut. Das Buch ist auf jeden Fall zu Unterhaltung da und keine ernsthafte Lektüre, die zum Nachdenken anregt, für zwischendrin ist es aber genau richtig, vor allem wenn einem gerade nach einer Romanze ist.

„These Broken Stars“ von Amie Kaufman und Megan Spooner bekommt von mir 3 von 5 Punkten

Habt ihr das Buch gelesen? Und wie fandet ihre es? Oder habt ihn noch vor, es zu lesen?

lg Theresa ❤

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7 Gedanken zu “These Broken Stars

  1. Ich war auch nicht so sonderlich begeistert vom letzten Teil bzw. dass die eine ja wieder bel. wird, aber ich fand dieses Element ziemlich gut und ein bisschen SCI-FI musste doch rein, oder? ^^ ich fand danach die Probleme zwischen den beiden interessant und ok das Ende war too much. Ich habe aber schon so was ähnliches Mal in der Schwarm gelesen – ok sehr grob ähnlich – und fand die Idee sehr faszinierend. 😉

    Gefällt 1 Person

    • Der Schwarm kenne ich gar nicht, würdest du sagen das Buch lohnt sich? Dann schau ich vielleicht mal rein 🙂
      Und ja du hast recht, ein bisschen Science Fiction muss sein und ich mag SiFi eigentlich auch total gerne, aber das war mir dann einfach zu abgedreht.
      Aber stimmt, die Idee fand ich auch wirklich interessant, auch das mit den Arbeitern, die früher auf dem Planeten waren.
      Nur eben das Ende… ^^
      Lg Theresa ❤

      Gefällt 1 Person

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