Warum dominiert Romantasy im Jugendbuch?


Hallo Finder meines Blogs,
Ich (Moana) muss das Thema einfach mal zur Sprache bringen. Warum sind die gehypten Bücher immer Romantasybücher? Seit wann ist das so? War Twillight der Anfang von allem?

Ich muss sagen Romantasy ist nicht wirklich mein Genre und dennoch lese ich, wenn ich mich so im Regal umsehe, erstaunlich viel von dem Genre. Ganz einfach aus dem Grund, dass die heutzutage erfolgreichen Bücher aus diesem Berreich kommen.

Es gibt diese drei Typen von Fantasy Bücher: – Die ohne eine Liebesgeschichte zu Anfang oder eine die nur am Rande eine Rolle spielt. Dafür ist das Buch aber immer für Jüngere und der Protagonist im Alter der Zielgruppe (z.B. Harry Potter, Skulduggery Pleasant, Percy Jackson)
– Die High-Fantasy Bücher, mein Lieblingsgenre. High-Fantasy richtet sich an eine reifere und erwachsene Zielgruppe und die Protagonisten sind auch ab und zu Erwachsene (z.B. Das Lied von Eis und Feuer, Die Elfen oder Herr der Ringe).
– Die Romantasy-Bücher. Meistens gibt es einen weibliche Protagonist im Teenager-Alter und immer eine Liebesgeschichte die auch mehr im Vordergrund steht.

Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Ich lese alle drei Typen, weswegen ich keine große Abneigung gegen eines der Genres hege. Ich würde mir jedoch mehr erfolgreiche Bücher im Jugendbuch wünschen, die einfach nur Fantasy sind. Ich meine, seit wann ist das Fantasy Genre so zum Mädchen-Genre geworden? Vielleicht war es ja schon immer so und ich habe es nur nicht gemerkt. Ich bin mein Bücherregal durchgegangen und habe überlegt wie viele dieser Bücher Mädchen als Zielgruppe haben und habe mich irgendwie mies für die Jungs gefühlt. Klar, die lesen nicht soviel wie Mädchen im Durchschnitt,  trotzdem müssen die sich dan eigentlich immer an die High-Fantasy halten, außer eben die Fantasy Sachen für jüngere, aber etwas dazwischen gibt es nicht wirklich.

Meiner Ansicht nach ist es mittlerweile wirklich so, dass die Romantasy richtig stark im Jugenbuch ist. Sie wird von den Verlagen dem Gefühl nach aber auch am meisten Gepusht ((z.B. Witch Hunter, Infernale). Und dann entsteht ein Hype um das Buch und alle reden darüber und man hat das Gefühl man muss es jetzt auch lesen. Am Ende bin ich dann meistens enttäuscht, weil es nun eben eigentlich nicht so mein Ding ist und dann gefällt es mir nicht so.

Beispiele: Die rote Königin, Witch Hunter, Das Juwel
Ich will damit nicht sagen, dass ich alle Romantasy Bücher schlecht finde, ich liebe zum Beispiel Die rote Königin. Fragt euch ob Jungs das Buch lesen würden und dann wisst ihr es ist Romantasy. Bei Throne of Glass bin ich mir nicht sicher, für mich ist es irgendwie dazwischen. Ein Fall für eine weibliche Protagonistin ohne Romantasy ist für mich zum beispiel Die Gilde der schwarzen Magier, was High-Fantasy ist.

Okay, ich hab jetzt einfach mal geschrieben was ich so gedacht habe, ohne darauf zu achten einen wirklichen Punkt zu treffen 😀 Aber wie steht ihr denn zu dem Thema? Mögt ihr das Genre und wie viel lest ihr in dem Bereich?

Worte sind Wind,
Moana

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12 Gedanken zu “Warum dominiert Romantasy im Jugendbuch?

  1. Das nervt mich auch…ich bin recht neu in dem Genre….aber ich finde auch, mann muss nicht überall eine Liebesschnulze einbauen…ausserdem immer nach Schema F…traurige Leute treffen traurige Leute um gemeinsam traurige Liebe zu erfahren….dafür ist im Erwachsenen Genre (Midnight Breed, Alien Breed, dann die Sexszenen, die massiv zugenommen haben…jedes kleinste Detail..fast bis zu jedem Schamhaar…wenn vorhanden;-)…das nervt mich auch…..aber Love und Sex Sells…die Nachfrage stellt das Angebot…*seufz*

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  2. Huhu,

    teilweise kann ich es verstehen, aber ohne Liebesstory geht für mich gar nicht. Ich stand schon immer auf Bücher mit Liebesgeschichten und das ist halt einfach Geschmackssache. Wobei mir aber lange nicht alles gefällt. Eher sowas wie Selection, Unearthly, Maddie usw. Panem, Dark Canopy usw. ist schon wieder eher nichts für mich.

    Aber ich glaub in den großen Buchhandlungen werden auch Jungs immer was zu lesen finden. Zumindest noch. in den kleineren find nicht mal ich oft noch was was meinem Geschmack entspricht.

    Ich find Romantasy leider immer weniger was überzeugendes. Das war früher mal besser. Mittlerweile sind es lieber so Möchtegernliebesgeschichten was für mich nicht wirklich zählt. Aber ich find sowieso diese Genremisch sehr gewöhnungsbedürftig. Früher war das mal besser und übersichtlicher eingeteilt.

    LG Corly

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  3. Ein toller Beitrag, bei dem ich dir wirklich zustimmen kann! Liebe ist ja schön und gut, aber nicht jedes Buch muss voll davon sein! Was mich allerdings viel mehr stört sind die ganzen Bücher a la shades of Grey und Eleven und After Love etc. die sind mir zu übertrieben!
    Wünsche dir einen schönen Abend ♥

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  4. Das was du schreibst ist leider so wahr.
    Ist ein bisschen schade, dass immer die romantische Liebe so in den Vordergrund gestellt wird, derweilen sind doch Bücher über Geschwisterliebe oder Freundschaft auch super wichtig.
    Komischerweise kommt das aber auch immer total an bei vielen jungen Leuten.
    Im Grunde spricht nichts gegen eine Liebesgeschichte meiner Meinung nach, aber dann bitte auch im entferntesten realistisch: egal was kommt innerhalb von 3 Tagen verliebt man sich sicher nicht in einen Fremden/eine Fremde!
    Liebe Grüße Itchy

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  5. Ehrlich gesagt jetzt wo du es angesprochen hast sind meine meisten Bücher auch aus dem Romanas Bereich irgendwie achtet man da nicht mehr wirklich darauf. Aber jetzt mal im Ernst…seit wann ist das plötzlich so? ;D
    Ich hab echt kp aber stimme dir voll und ganz zu.
    Lg
    Chiara

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  6. Toller Beitrag! Ich mag eigentlich Romantasy, solange es eine schöne Kombination bleibt und von nichts zuviel dabei ist. Im Grunde genommen ist für mich eine Geschichte ohne Action und Fantasy super langweilig, aber eine Geschichte ohne Liebe finde ich auch nicht wirklich überzeugend. Mein Gerne geht mehr in die Urban Fantasy Richtung, wie Chroniken der Unterwelt, in der es sowohl um magische Geschöpfe, als auch um junge Liebe geht, oder ein weiteres gutes Beispiel für eine perfekte Kombination aus Liebe und Action wäre für mich „Die Bestimmung“, was ja wirklich super gehypt ist, oder auch „Black Blade“ von Jennifer Estep. Fazit: Es ist ein Wunder wenn mir ein Buch ohne Liebe gefällt, aber ein noch größeres, wenn es ohne Fantasy und Action ist 🙂

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    • Für mich ist die perfekte Portion Liebe im Jugendbuch Panem 🙂 Bei Chroniken der Unterwelt ist es ja schon stark zentral mit dem ganzen hin und her mit Jace, ist für meinen Geschmack eigentlich zu viel. Naja ich mag die Reihe trotzdem ; ) Schön das dir der Beitrag trotzdem gefallen hat

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