Dazwischen: Ich (Julya Rabinowich)


Hallo Finder meines Blogs,
Ich (Moana) stelle euch heute ein Buch über eine kriegsflüchtige Familie vor, die in Deutschland Asyl sucht.

Dazwischen: Ich

Dazwischen: Ich
von July Rabinowich

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Ab 14 Jahre

256 Seiten

Erschienen 2016

im Hanser Verlag

 

Handlung:

Die 15-jährige Madina wohnt zusammen mit ihrem Vater, ihrer Mutter, ihrer Tante Amina und ihrem kleinen Bruder Rami in einem Flüchtlingsheim. Sie geht zur Schule, strengt sich an Deutsch zu lernen, hat schon eine beste Freundin und tut alles um sich in das neue Land einzuleben und die Schrecken der Vergangenheit zu vergessen. Seit mehr als einem Jahr warten sie schon auf die Erlaubnis hierzubleiben, anzukommen und eine neue Heimat zu finden…

Meinung:

Madina ist das älteste Kind ihrer Familie. Zusammen leben sie in dem engen Zimmer im Flüchtlingsheim, wo noch andere Familien wohnen, die das gleiche erlebt haben wie sie: den Krieg. Madinas Vater bestimmt alles in der Familie, er ist streng und verbietet seiner Tochter fiel. Madina will Freiheit, Selbstbestimmung und doch nur die gleichen Dinge dürfen, wie alle anderen Kinder in der Schule. Aber sie sind nicht wie die anderen. Ihre Eltern haben Angst, noch immer. Aber Madina ist angekommen, sie will leben, hier und jetzt.

Julya Rabinowich erzählt von Charakteren, die zuviel ertragen mussten. Mit der einen Hälfte ist Madina da, in dem Land das ihr Sicherheit gewährt, mit der anderen ist sie noch in ihrer Heimat, wo die Angst und der Tod zum Alltag gehören.

Ich werde nie sein wie die. Selbst wenn ich die tollste Ausrüstung hätte und ein schönes eigenes Zimmer und täglich zum Friseur liefe. Meine Angst wäre noch da.

In der Schule ist Madina eine Außenseiterin, aber sie hat ja noch Laura, ihre beste Freundin. Mit Laura vergeht die Zeit viel schneller – und viel glücklicher.Bei Laura gibt es kein endloses warten auf den Bescheid, keine abwesende Tante, keine Angst, keine Sorgen.

Rabinowich schreibt aus Madinas Sicht, leicht und einfühlsam. Es ist kein spannendes Buch, und das soll es auch nicht sein. Es erzählt und es bringt Verständnis. Rabinowich findet genau die richtigen Worte für die Gefühle von Madina..

Fazit:

Ein schönes Buch, indem man noch einiges über die Gefühle von Menschen lernen kann, die das erlebt haben, was Madina und ihre Familie durchmachen musste. Leider plätschert es etwas vor sich hin und kann einen trotz schönem Schreibstil nicht fesseln.

Bewertung: 3,5/5

Tut mir Leid, dass die Rezension so klein und irgendwie uninformativ ausgefallen ist, aber irgendwie konnte ich nicht viel über das Buch sagen.

Worte sind Wind,
Moana

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Ein Gedanke zu “Dazwischen: Ich (Julya Rabinowich)

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