Tom Sawyer und Huckleberry Finn {Mark Twain}


Hallo Finder meines Blogs,

Ich bin nach einer Woche aus dem Urlaub zurück (deswegen die eher wenigen Beiträge in den letzten Tagen) und da habe ich natürlich auch ein wenig gelesen. Mit „Tow Saywer und Huckleberry Finn“ werden die beiden berühmtesten Bücher Mark Twains zusammen gefasst, Die Abenteuer des Tom Sawyer und Die Abenteuer des Huckleberry Finn.

Tom Sawyer und Huckleberry Finn

von Mark Twain

511 Seiten

erschienen 1876 (Tom Sawyer) und 1884 (Huckleberry Finn)

Jugendbuch (Klassiker)

Originaltitel: The Adventures of Tom Sawyer und Adventures of Huckleberry Finn

 

INHALT:

Tom Sawyer wächst bei seiner Tante Polly in einem kleinen Ort am Mississippi auf. Er gilt als der listigste und Schlaueste unter den Jungen – und als unerzogenster in den Augen den Erwachsenen. Tom Sawyer hat immer einen ausgeklügelten Plan für alles und nie, wirklich nie ist es mit ihm langweilig. Huckleberry Finn wohnt im gleichen Ort, ist der Sohn eines Landstreichers und ein gesellschaftlicher Außenseiter. Gemeinsam verbindet die beiden Jungen eine enge Freundschaft und die großen und kleinen Abenteuer die sie zusammen erleben.

Sonst ist nichts mehr zu berichten. Ich bin auch froh darüber, denn hätte ich gewusst, welche Mühe das Schreiben dieses Buches machen würde, dann hätte ich es nie begonnen; ich werde es gewiss auch nicht wieder tun. – Huck Finn

Das Buch gehörte bereits meiner Mutter als Kind, deswegen stand es schon so lange bei mir Zuhause herum, dass ich immer neugieriger wurde. Weil Mark Twain ja unter anderem durch diese Bücher berühmt wurde, und Sawyer und Huck einfach Kultgestalten sind, hatte ich hohe Erwartungen.

Und tada – sie wurden erfüllt!

Das Buch ist geprägt von den listigen und einzigartigen Charakteren. Nicht nur Huck und Tom, auch ihre Mitmenschen haben füllen das Buch und machen es rund. Auch wenn man sich mal an die Stirn greift, bei dem Blödsinn den die beiden Protagonisten machen, ist es einfach lustig sie auf ihren Abenteuern zu begleiten. Sie wollen an einem Tag Räuber spielen, am anderen Piraten und egal was es ist, was die beiden treiben, man genießt es einfach zu lesen.

Historisch spielt das Buch kurz vor dem amerikanischem Bürgerkrieg. Die Leute sind noch sehr abergläubisch und religiös. Aber gerade deswegen ist einiges zum schmunzeln, wenn man liest woran die Leute damals dachten. Mark Twain beschreibt Toms Geschichten zuerst aus einer er/sie/es Perspektive, Hucks aus der Ich-Perspektive. Beide Male gelingt ihm das sehr gut und der Schreibstil des Autors ist nicht unbedingt das, was man heutzutage liest – also eine tolle Abwechslung.

Was sich bisher vielleicht wie ein toller Abenteuerroman anhört, hat weit mehr tiefe als man zunächst vermutet. Die Gesellschaft ist noch geprägt von Rassismus (Sklaven z.B.) und Diskriminierung. Doch die beiden Jungen haben ein gutes Herz und entziehen sich dem Einfluss der Erwachsenen, der ihnen vorschreibt so und so zu denken und zu handeln. So helfen Huck und Tom Jim, einen entlaufenden Sklaven, zu fliehen, trotz ihres inneren Zwiespalts damit „unrechts“ und „falsch“ zu handeln. Denn in ihrem Herzen wissen sie, es ist das Richtige.

FAZIT:

Wer Tom und Huck nicht kennen lernt, der verpasst definitiv etwas! Das Buch bietet Trauer, Spannung, Humor und Tiefe und ganz viele verrückte Ideen der beiden Jungen.

Von mir gibt es ganz klar 5/5 ❤ !

 

Worte sind Wind,

Moana

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