Animal Farm [George Orwell]


Hallo Finder meines Blogs,

Wiedermal ein Beitrag zu einer unserer Schullektüren, diesmal zu Orwells Animal Farm, welches wir in Englisch gelesen haben bzw. gerade noch besprechen.

ANIMAL FARM

von George Orwell
erschienen 1945
in England
112 Seiten

INHALT:

Auf der Manor Farm leben zahlreiche Tiere, die unter der Herrschaft des Farmers und Alkoholikers Jones Hunger leiden. Nach der bewegenden Rede des alten Schweins Mayor, lehnen sich die Tiere gegen die Menschen auf und stürmen die Farm. Unbenannt in Animal Farm, regieren die Tiere jetzt über sich selbst. Doch mit der Zeit vergessen sie die anfangs hochgeschätzten Werte der Gleichheit und Freiheit, als sich die Demokratie immer mehr zur Diktatur entwickelt.

„The only good human beeing is a dead one.“

George Orwells Animal Farm ist in großer Anlehnung an die Herrschafts Stalins geschrieben. Dieser Aspekt wird jedoch nicht in meine Rezension einfließen, da ich erst später darüber gelesen habe.

Tiere sind natürlich alle verschieden, deswegen übernehmen sie auf der Farm von Anfang an verschiedene Aufgaben an. Die Schweine werden als die klügsten beschrieben, sie sind jene die alle anderen leiten, das System entwickeln. Da dies eine äußert schwierige Aufgabe ist, bei der man viel denken muss und zu der niemand anderes in der Lage ist, fühlen sie sich schon schnell priviligiert. Sie bekommen das bessere Essen, müssen nicht so viel arbeiten und mit jedem Monat auf der Farm bekommen sie mehr Zuschüsse, die sie sich selber zustehen.

Die beiden Anführer, Snowball und Napoleon, und der manipulative Squealer, sind dabei sehr geschickt und ausgereifte interessante Charaktere. Es lässt sich unter den Tieren ganz klar erkennen wer welche Rolle der menschlichen Gesellschaft einnehmen soll, was dazu führt dass man gut die Parallelen erkennen kann. Anderseits lassen sich dadurch leider manchmal bereits die Reaktionen der Tiere hervorsehen.

Die anfangs sieben Rechte bzw. Gesetzte der Tiere, die gemeinsam aufgestellt wurden, werden mit der Zeit nicht nur vergessen, sondern auch von den Schweinen manipuliert und geändert. Beispielsweise wird aus dem Gesetz „All animals are equal“:

„All animals are equal, but some are more equal than others.“

Das bezieht sich natürlich auf die Schweine, die sich als bessere Rasse ansehen. Da nicht alle Tiere lesen können (nur die wenigsten), nutzten die Schweine dies aus, um die Gesetzte nachträglich zu manipulieren. Das kann man natürlich auch in unsere Welt wieder finden, man denke an Politiker.

Die Diktatur der Schweine artet dann immer heftiger aus. Es gab einige Szenen, die einem trotz des Wissens, das die Schweine die Gewalt an sich reißen werden, schockierend waren und großen Eindruck hinterließen. Mich hat auch die Hoffnungslosigkeit und Unterdrückung der anderen Tiere mitgenommen.

FAZIT:

Ich empfehle Animal Farm unbedingt weiter, denn es ist ein trauriges Bild einer menschlichen Gesellschaft. Dabei verliert Orwell nicht seinen Leser zu packen und auch emotional groß zu beeinflussen.

-> 5/5 ❤

Worte sind Wind,

Moana

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