Fallen ist wie Fliegen


Ich weiß gar nicht wirklich, ob das eine Geschichte ist oder ein Gedicht, aber ich habe einfach mal etwas geschrieben und eure Meinung würde mich interessieren 🙂

Fallen ist wie Fliegen

Fallen ist wie Fliegen, sagen sie.
Nur, dass man ein konkretes Ziel hat.
Fallen braucht Mut, sagen sie.
Dabei ist Fallen ganz einfach.
Nur den Absprung muss man lernen.
Es ist nicht schlimm zu fallen, sagen sie.
Man muss nur wieder aufstehen.
Aber wenn meine Knochen gesplittert sind, meine Sehnen durchtrennt und meine Flügel gebrochen, wie soll ich dann aufstehen?
Denn wer fällt, der landet.
Das vergessen sie leicht.
Manchmal meint man, man fliegt, doch eigentlich fällt man, man weiß es nur noch nicht.
Denn wie soll ich wissen, ob ich fliege oder falle?
Wenn ich es weiß, ist es zu spät.
Alle wollen fliegen, sagen sie.
Nur haben sie Angst zu fallen.
Dabei gibt es das eine nicht ohne das andere.
Kein Anfang ohne Ende.
Fallen ist wie Fliegen, sagte der Vogel und stürzte sich aus dem Nest.

Wie fandet ihr es? Schreibt doch Verbesserungsvorschläge in die Kommentare!

Schönen Aend noch
Theresa ❤

Meine Geschichte <3 (noch kein Name)


Hallo meine Lieben,

hier würde ich euch gerne einfach mal die ersten beiden Kapitel meiner Geschichte zum Lesen geben. Wenn ihr wollt, kann ich euch gerne immer mehr zum Lesen geben, also habt einfach Spaß beim Lesen und ich hoffe es gefällt euch. Da das so ziemlich meine erste Geschichte ist, würde ich mehr sehr über Verbesserungsvorschläge freuen! ❤

PS: Ja ich weis, ich habe noch sehr viele Rechtschreibfehler und Kommafehler drin, ignoriert diese bitte einfach. 😉

PPS: Ich finde es besser euch einfach lesen zu lassen ohne euch die Handlung zu erklären oder was zu spoilern, was mir dann leider immer sehr schnell passiert, wenn ihr also Fragen habt könnt er sie mir aber natürlich trotzdem gerne stellen. ❤

Prolog

Sonnenstrahlen kitzeln mein Gesicht und wärmen meinen ganzen Körper. Ich schließe meine Augen und höre das Zwitschern von Vögeln und das Rascheln der leichten Sommerbrise durch das hohe Gras. Als ich meine Augen wieder öffne schaue ich in den weiß-blauen Himmel und genieße die ruhigen Minuten. Entfernt höre ich Kinder lachen, die im See toben und ihren Spaß haben. Das Rauschen des Wassers lässt mich in Gedanken schweifen. Ich denke zurück an meine Kindheit, in der ich stundenlang mit meinen Brüdern gespielt hatte, die schönen Momente hier am See, wo wir uns vor Lachen den Bauch halten mussten und immer literweise Wasser veschluckt haben. Die Segelbootfahrten, wo wir uns mit Wasserpistolen bespritzt hatten und dann alle zusammen in das eiskalte Wasser gesprungen sind. Anschließend hat es immer Eis für uns gegeben, Schokolade für Marlon, Karamell für Elias, und Haselnuss für mich. Die gemeinsamen Urlaube in Frankreich, aber auch das ewige Streiten das ich mittlerweile so sehr vermisse. Weiterlesen »

Blutroter Schnee – Das Lied von Eis und Feuer


Hallo Finder dieses Blogs! Heute gibt es eine Kurzgeschichte zu der Buchreihe „Das Lied von Eis und Feuer“, auch bekannt als „Game of Thrones“. Alle die Besagtes nicht gesehen oder gelesen haben, können den Text trotzdem lesen –  Vorkenntnisse sind nicht wirklich erforderlich. Für alle die das Ende der fünften Staffel GOT oder „Ein Tanz mit Drachen“ noch nicht gesehen/gelesen haben, sollten dies erst danach lesen, da es sonst spoilert.

Blutroter Schnee

Rot, rot färbte sich der Schnee unter dir,
immer weiter, immer dunkler.
Weiße Flocken fallen vom Himmel und besetzten dein dunkles Haar. Deine leblosen Augen starren in den sternlosen Nachthimmel. Mit diesen Augen hast du mich gestern noch angeschaut. Und als ich dir den Dolch in den Magen rammte haben sie mich voller entsetzten und Überraschung angesehen. Du konntest es nicht glauben. Dass wir, deine Brüder, dich verraten. Das du von deinen eigenen Männern ermordet wirst. Du verstehst es noch immer nicht, oder?
Du denkst wir hätten dich hintergangen, doch der Verräter warst allein du. Du wolltest uns ins Verderben stürzen. Du hast dich mit unseren Feinden verbunden. Und so wurdest du zum Feind. Wir mussten etwas unternehmen, begreifst du es nicht? Du hättest uns in den Tod geführt.
Haha. Und wer ist jetzt der Tote?
DU!
Rot, rot, färbt sich der Schnee.
Irgendwo in der schwarzen Festung fängt ein Wolf an zu heulen. Ich erschrecke so sehr, dass ich den Dolch in meiner Hand fallen lasse. Ich blicke auf meine Hände die genauso rot sind wie der Schnee unter dir.
Haha. Blut. Es ist Blut. Dein Blut.
Meine Hände zittern. Das ist die Kälte, die Kälte. Ich schaue zu dir. Du schaust zurück.
Anklagend.
Hör auf. Ich war es nicht allein. Wir haben es alle so entschieden. Wir haben dich alle zusammen umgebracht, also hör auf mich so anzusehen. Du warst mein Bruder, mein Kommandant. Wir haben zusammen den Schwur geleistet, knieten zusammen neben den Werholzbaum, damals. Wir haben unsere Vergangenheit abgelegt und uns erhoben, als Brüder der Nachtwache. Gemeinsam.
Es tut mir leid! Es ist besser so, glaub mir. Du musstest sterben. Du wolltest es nicht anders.
Bruder, verzeih mir.
Rot, rot, färbt sich der Schnee.
Ich lasse mich zitternd auf die Knie fallen, neben deine kalte Leiche. Ich will etwas sagen, mich entschuldigen, doch keine Worte verlassen meinen Mund. Worte sind Wind, hast du mir einst gesagt. Also schließe ich die Augen um deinen Blick zu entfliehen, der mich durchbohrt.
Als ich sie wieder aufschlage liegst du noch immer dort.
Worte durchzucken meine Gedanken, Sätze, Begegnungen, Erinnerungen. Ich habe meinen eigenen Bruder ermordet. Mir wird übel. Was habe ich nur getan?
„Die Nacht sinkt herab und meine Wacht beginnt“, flüstere ich leise. Meine Stimme bricht fast. Ich weine beinahe. Meine Sicht verschwimmt und ich wische mir schnell über die Augen. Ich will dich klar sehen, dir in die Augen schauen. Ein letztes Mal.
„Ich bin das Schwert in der Dunkelheit“. Ich hebe meinen blutigen Dolch wieder auf und umklammere ihn fest. „Ich bin der Wächter auf der Mauer“. Ich lege meine freie Hand auf dein stilles Herz und blicke zu der schwarzen Festung auf. Dahinter erhebt sich die riesige Wand aus Eis und Frost. Ich atme tief ein und aus. Meine nächsten Worte klingen fest und stark.
„Ich bin das Feuer das gegen die Kälte brennt, das Licht das den Morgen bringt, das Horn, das die Schläfer weckt, der Schild, der die Reiche der Menschen schützt. Ich widme mein Leben und meine Ehre der Nachtwache, in dieser Nacht und in allen Nächten, die da noch kommen werden.“
Ich blicke von der Mauer wieder auf deinen toten Körper.
Rot, rot, färbt sich der Schnee unter dir.
„Ich werde meinen Eid niemals brechen. Für dich und die Wache. Auch für unsere Brüder, die toten, die lebenden und die zukünftigen.“
Ich gehe und hole eine Fackel. Das Feuer erhellt flackernd dein Gesicht. Ich wische dir mit meiner Hand den Schnee aus dem Gesicht. Dann setzte ich deine Kleidung in Brand. Erst zögerlich, dann immer gieriger lecken die Flammen an dir, bis das Feuer dich schließlich umhüllt hat.
Ich warte bis die Flammen dich verschlugen haben und werfe dann einen letzten Blick auf das was von dir übrig geblieben ist. Eine Träne rinnt meine Wange hinab.
Und jetzt ist seine Wache zu Ende.
———
So ich hoffe es hat euch gefallen. 🙂 Mich persönlich hat „Ein Tanz mit Drachen“ total geflasht und ich sehne mich bereits nach „Winds of Winter“.  Wenn ich dann daran denke wie lange die deutsche Übersetzung noch braucht wird mir ganz schwindelig. Geht es jemanden ähnlich?

Moana