Die „Ich-streng-mich-nicht-an-Geschichte“ – Aus dem Leben eines Schreiberlings #2


Hi Finder meines Blogs,
Moana hier. Kommen wir zu dem Beitrag mit dem bisher wohl längstem Namen 😀
Und endlich einem zweiten Beitrag in der „Aus dem Leben eines Schreiberlings“ Rubrik. Sonst verstaubt die hier noch 😉

Tatsächlich gibt es nämlich ein Thema über das ich gerne reden würde. Die „ich-steng-mich-nicht-an-Geschichte“. So eine schreibe ich nämlich zur Zeit. Das ist eine Geschichte mit einem simplen und unkomplizierten Plott. Das wichtigste hierbei ist es, dass man einfach darauf losschreibt ohne groß davor Charaktere, Handlung etc. zu planen. Man hat eine grobe Idee und fängt einfach an.

Dann beim schreiben ist ein wichtiges Merkmal der „ich-streng-mich-nicht-an-Geschichte“, dass du dir keine großen Gedanken über Formulierungen und Beschreibungen machst. Die Geschichte lebt von einer schnellen Handlung und hat meist eine reduzierte Sprache.

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Aber warum schreibt man soetwas?
Ganz einfach: Um abzuschalten. Ich liebe es meine Geschichten zu planen, die Details, die komplizierten Charaktere, Hintergrundstories. Oft will ich vieles perfekt beim schreiben machen, gebe mir richtig Mühe um jede Formulierung, Metaphern und Dialoge. Ist das schlecht? Keineswegs! Aber manchmal will ich einfach schreiben! Ohne in meinen Unterlagen zu gucken und zu wissen, ok jetzt schreib ich das und das, dann passiert dies und jenes. Oder mir vorher groß wochenlang oder monatelang alles zu erschaffen. Ich möchte einfach schreiben.

Die „ich-streng-mich-nicht-an-Geschichte“ ist keine besonders schöne, originelle und gut geschriebene Geschichte. Sie hilft mir eine Pause zwischen meinen ausgefeilten Ideen zu bringen, mich aufatmen zu lassen. Und sie macht mir auch richtig Spaß, weil ich einfach drauf losschreibe. Ein bisschen ist natürlich schon geplant, aber das kommt mir alles erst während dem Schreiben.

Kennt ihr die „ich-streng-mich-nicht-an-Geschichte“ schon? Nein? Dannn versucht es doch mal. Auch die, die noch nicht besonders lange schreiben (oder noch gar nicht) wird diese Geschichte als erste Erfahrung gut tun.
Meine heißt „Stadt ohne Namen“, es geht um rivalisiernde Gangs, Freundschaft, Liebe und Familie. Bisher sind 16 A4 Seiten zusammen gekommen und ich habe wieder richtig Lust am Schreiben bekommen 🙂

Lg Moana

Zu viele Ideen und kein Ende – Aus dem Leben eines Schreiberlings #1


Hi Finder meines Blog 🙂

Willkommen zu „Aus dem Leben eines Schreiberlings, wo ich rund ums schreiben berichte. Ich bin eine von vielen Hobby Schreibern und hier könnt ihr von Prozessen, Arbeiten und Zeug zum Thema schreiben lesen. 

Momentan habe ich eine meiner „Ideen – Phasen“. Das sind Zeiten in denen ich vor neuen Ideen platze. Jede Woche habe ich mindestens eine neue und immer wieder kommen neue. Klingt ja erstmal super, immerhin habe ich so viel Lust die Ideen nieder zu schreiben.

Hier sind wir aber schon beim Problem. Da ich in dieser Zeit so oft neue Ideen habe, komme ich kaum dazu zu schreiben und lege eine neue Idee nach wenigen Tagen wieder nieder, um mich einer noch neueren zu widmen. Sprich im Endeffekt landet viel im meinem Ideenkoffer, viel Geschriebenes oder brauchbares kommt dabei nicht raus und vor allem an Werken die ich vor der Ideen-Phase hatte, vergeht die Lust.

Dennoch bin ich froh um diese Phase, denn sie machen mich glücklich. In dieser Zeit sehe ich wie viel mich inspirieren kann. Ein Kartenspiel, ein Foto, ein Handschlag oder auch nur ein Wort. Ich merke wie kreativ ich sein kann, ich gehe auf, erblühe praktisch. Deswegen bin ich froh um diese Zeiten und genug Ideen kann man sowieso nie haben.

Tatsächlich liegt darin aber mein ständiges Hauptproblem. Ich versuche oft eine Geschichte zu schreiben, dran zu bleiben an einer Idee und diese bis zum Ende zu schreiben. Ich bin kein Kurzgeschichten Schreiber, ich denke mir Handlungen für ganze Romane aus, mit Plottwists und Langzeit Freundschaften. Deswegen dauert es dementsprechend lange so eine Idee bis zum Ende zu schreiben.

Doch da ich immer wieder mal neue Ideen habe, begeistere ich mich dann für diese und lasse die andere hängen. Das ist natürlich ein Problem, da so nie ein ganzes, vollständiges Werk zusammen kommt. Dieses Jahr habe ich versucht mich zusammen zu reißen und auch echt was an drei Geschichten geschafft, die jetzt etwas länger sind als das übliche. Dennoch liegt noch viel Arbeit vor mir. Mein größter Traum ist ein Buch herauszubringen und dafür braucht man natürlich etwas Vollständiges. Natürlich habe ich trotz Langzeit Ideen die ein oder andere Kurzgeschichte, aber ich wünsche mir eine große, ganze Geschichte von einer längeren Idee, mindestens 50 A4 Seiten!

Also Moana, sag ich oft zu mir, halt durch und bleib dran! Das war´s für heute von mir, tut mir Leid das solange nichts kam, aber ich hatte ja meine Ideen-Phase, da schwirrt mir immer ganz viel anderes im Kopf rum.

Moana